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Sémillon verzaubert mit einem schimmernden Gold

Sémillon – für manch einen ist die Rebsorte eine der unbesungenen Helden in der Weinwelt. Weißwein aus dieser Rebe zeigt einen kräftigen, goldenen Glanz und duftet nach Honig und kandierten Früchten. Im Geschmack zeigt sich Sémillon ebenfalls “goldig“, gelbe Früchte und Karamell sind hier für ihn typisch. Die Edelrebe steht dabei für hochwertigen Premiumwein und war eine Zeitlang die wichtigste Traube der Welt. Die Bandbreite der Weine reicht von leicht zugänglichen, trockenen Weißweinen bis hin zu vollmundigen und edelsüßen Dessertweinen. Sowohl sortenrein als auch in Cuvées macht Sémillon eine hervorragende Figur. Als Partner von Sauvignon Blanc und Chardonnay bringt er sich und seine Eigenschaften stets gut ein, ohne aber zu überwältigen. Körperreichtum und eine gute Säure bilden dabei die Grundlage für die fruchtigen und klaren Noten der Blendpartner.


Sémillon sorgt für lagerfähigen Süßwein

Die Rebsorte Sémillon ist für Winzer recht dankbar. Obwohl sie starke Erträge liefert, gehört sie zweifelsohne auf Grund ihrer hohen Qualität zu den Edelreben. Sie blüht spät genug, um sich effektiv vor Frost zu schützen und während viele andere Edelreben an Verrieselung leiden, bleiben die Rebstöcke des Sémillon weitestgehend intakt. Auch vor Virenerkrankungen ist die Rebe geschützt. Die Trauben besitzen eine nur dünne Schale, weshalb sie zur Edelfäule neigen. Ideal für Dessertweine. Nicht umsonst ist Sémillon integraler Bestandteil der berühmten Süßweine aus dem Sauternes Gebiet in Frankreich. Darüber hinaus kann der Liebhaber einen Wein aus Sémillon lange im Weinkeller lagern und auf den passenden Moment zum servieren oder selber genießen warten.

Eine Erfolgsgeschichte in Südafrika

Sémillon ist nicht nur in Frankreich beliebt, auch in Übersee sorgte und sorgt die weiße Rebsorte für Aufsehen. Zum einen in Australien, insbesondere im Hunter Valley, und zum anderen in Südafrika. Vor allem hier war die Rebe für einige Zeit dermaßen allgegenwärtig, dass man sie schlicht „Wyndruif“ nannte, was nichts anderes bedeutet als Weintraube. Anfang des 19. Jahrhunderts waren über 90% der Anbauflächen mit Sémillon bepflanzt. Heute existiert ein gesunderes Verhältnis zu den anderen Rebsorten, wobei allerdings Chenin Blanc und Sauvignon Blanc klar das Bild dominieren. Die Winzer aus Südafrika nutzen die Rebe in unterschiedlichsten Cuvées, ob zusammen mit Chenin Blanc, Sauvignon Blanc oder Chardonnay. Auch die Zusammensetzung schwankt von Weingut zu Weingut. Mal dominiert Sémillon, mal ist die Rebe im Hintergrund und dient lediglich zur Verfeinerung. Neben den zahlreichen trockenen Weißweinen bestehen einige der besten südafrikanischen Dessertweine aus Sémillon.

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