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Beim Merlot kommt es auf die Struktur an

Der Merlot Rotwein ist eine der beliebtesten Weinsorten auf der Welt. Dabei ist er vor allem für seine weiche Struktur und den samtigen Abgang bekannt. Ein Merlot stellt Struktur über Frucht und Aromen. Dies heißt nun aber nicht, dass ein solcher Wein nach nichts schmeckt und sich lediglich gut anfühlt. Rotweine aus Merlottrauben ergeben nach Pflaumen duftende und schmeckende Weine. Sie können auch je nach Reifegrad grasig schmecken. Je jünger der Wein, desto eher kann der Genießer die „grünen“ Aromen aufspüren. Die Traube bildet zusammen mit Cabernet Sauvignon die wesentlichen Bestandteile des Bordeaux Blends. Beide Sorten harmonieren miteinander und ergänzen sich gegenseitig. Dies mag auch daran liegen, dass Merlot und Cabernet Sauvignon ein gemeinsames Elternteil haben, nämlich Cabernet Franc. Merlot und Cabernet Sauvignon sind somit Halbgeschwister, wobei der erstere um einiges weicher ist als sein aristokratisch anmutender naher Verwandter. Nicht umsonst heißt es in amerikanische Gefilden über den Merlot: „Cabernet without the pain“.


Merlot Reben reifen schnell

Merlot Reben sind neben ihrem Geschmack und ihrer Struktur vor allem als Winzerversicherung beliebt. Sie reifen schneller als ein Cabernet und sind daher weniger anfällig für kälteres Klima oder suboptimale Böden. Allerdings hat die schnelle Reifung auch ihre Nachteile. Merlotpflanzen knospen früh, was sie für Frost und coulure anfällig macht. Coulure-anfällige Pflanzen werfen ihre Früchte in großer Zahl ab. Trotz allem ist der Ertrag in der Regel hoch. Die Rotweintraube gilt daher gemeinhin auch als Antwort auf den äußerst ergiebigen Weißwein Chardonnay. Dennoch warten erfahrene Winzer nicht zu lange, um Merlot abzuernten. Die Sorte ist dafür bekannt, schnell an Säurestärke zu verlieren, wenn sie zu viel Zeit zum Reifen hat.

Merlot produziert vielfältige Rotweine

Da Merlot eher für eine ausgewogene und abgerundete Struktur als für einen unverwechselbaren Geschmack bekannt ist, haben es selbst Kenner schwer, ihn auf Anhieb herauszuschmecken. Noch dazu, weil die Traube unterschiedlichste Weine hervorbringen kann. In den USA, Chile sowie Australien erhalten die Winzer weiche, aber starke Weine, während die Rotweine aus Italien, Argentinien und Südafrika zwar nicht minder gut, aber doch deutlich leichter sind. In Südafrika hat Merlot in den letzten zwanzig Jahren einen rasanten Aufstieg erfahren. War die Rebe früher nur eine Randerscheinung, ist sie jetzt eine der beliebtesten Arten von Rotwein, und zwar sowohl für Winzer als auch für Weintrinker. Die Weinfarmer haben einige interessante Merlotarten hervorgebracht und mitunter für fantastische Cuvées verwendet.

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