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Malbec – Dunkler Wein mit würziger Note

Malbec ergibt einen Rotwein von besonderer Dichte. Im Glas lässt der Wein nur wenig Licht hindurchscheinen und erscheint daher blutrot bis hin zu einem schwarzen Rotton. In England heißt die Sorte nicht umsonst auch „Der Schwarze Wein“. Malbec ist dicht und reich an Gerbstoffen. Auf der Zunge hinterlässt die Traube einen Geschmack von roten Beeren und ist im Abgang recht würzig. Bei guten klimatischen Bedingungen entwickelt die Rebsorte genug Alkohol und Struktur, um von Eichenfässern zu profitieren. Dadurch hat ein Malbec-Rotwein durchaus ein hohes Qualitätspotential. Die Rebart ist daher auch eine der sechs zugelassenen Sorten für den berühmten Bordeaux-Blend, was an sich schon eine Auszeichnung darstellt.


Malbec ist eine anspruchsvolle Rebsorte

Ein Malbec erreicht bei ungünstigen Verhältnissen nicht ganz den fruchtigen Geschmack eines Merlot. In der Tat kann er dann eher wie eine rustikalere und kurzlebigere Version dessen schmecken. Zusätzlich leidet die Malbec-Traube unter den schwierigsten Problemen eines Winzers. Anfällig für Frost, Mehltau und wegen dem übermäßigen Abwerfen von Früchten ist die Rebsorte nicht gerade einfach für Weinfarmer. Und trotzdem kann sich der Anbau lohnen, da ein Malbec, wenn er zu voller Größe heranreifen kann, weit oben in der ersten Liga der Rotweintrauben mitspielt.

Malbec – Von Frankreich nach Argentinien

Malbec war einst eine der beliebtesten Sorten in Frankreich, genauer in Bordeaux. Im Westen des Landes ist die Sorte größtenteils unter dem Namen Cot bekannt. Cabernet Sauvignon und Merlot verdrängten sie jedoch mit der Zeit und heute bepflanzen Winzer nur noch wenige tausend Hektar mit dieser Rebart. Dafür ist sie in der Neuen Welt zu alter Form aufgelaufen. Vor allem in Argentinien setzen viele Weinfarmer auf Malbec oder Malbeck, wie sie hier oft genannt wird. Das Klima und die Böden lassen die Traube viel besser reifen und sorgen so für einen ausgewogenen und reichen Rotwein. Hier übertrifft die Rebart sogar den majestätischen Cabernet Sauvignon und hat somit einen weitaus besseren Status erlangt als im Heimatland Frankreich. Argentischer Malbeck kann aus diesem Grund auch in Eichenfässern heranreifen, da der Wein so an Härte verliert und sanfte Vanillearomen entwickelt.

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